Kreditwürdigkeitsprüfung

Warum muss eine Kreditwürdigkeitprüfung gemacht werden?

Eine wichtige Voraussetzung für die Gewährung eines Kredites ist die persönliche Kreditwürdigkeit. Diese ergibt sich aus den individuellen Eigenschaften des Kreditnehmers wie beispielsweise dem Willen zur Rückzahlung des Kredites sowie seiner Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit.

Banken stehen zur Bestimmung der Bonität eines Kunden verschiedene Methoden zur Verfügung. So haben Hausbanken die Möglichkeit eine erste Einschätzung der Kreditwürdigkeit ihrer Kunden über eine Analyse der Kontobewegungen und Zahlungsmoral vorzunehmen. Hat der zukünftige Kreditnehmer diese erste Hürde gemeistert, wird er nochmals auf Herz und Nieren geprüft. Hierbei nutzen sowohl Hausbanken als auch Online-Kreditgeber die gebräuchlichen Informationsunterlagen für eine Kreditwürdigkeitsprüfung wie beispielsweise:

  • Gehaltsnachweise oder Einkommensteuerbescheide
  • Selbstauskunft des Kunden
  • SCHUFA-Auskunft
    • Der Kreditgeber bekommt eine Auskunft über das Scoring eines Kunden. Die SCHUFA vergibt hierfür eine Punktzahl zwischen 1 und 1000 Punkten. Je höher dieser Wert ausfällt, desto niedriger ist die Risikoquote. Diese sagt aus wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass eine Vertragsstörung im Sinne eines SCHUFA-Negativmerkmals auftreten kann. Zur besseren Übersicht werden die Punktwerte in Klassen zusammengefasst.

Kreditwürdigkeitsprüfung

Es gibt jedoch weitere Möglichkeiten für Kreditnehmer ihre Kreditwürdigkeitsprüfung positiv zu beeinflussen und in der Einschätzung ihrer Bonität zu steigen.

Möglichkeiten hierfür sind unter anderem:

  • ausgeübter Beruf und Beschäftigungsdauer
  • Höhe des frei verfügbaren Einkommens
  • angebotene Sicherheiten
    • Mitverpflichtung des Lebenspartners
    • Bürgschaft
    • Abtretung von Lohn- oder Gehaltsforderungen
    • Abtretung von Lebensversicherungsansprüchen
    • Abtretung von Guthabenforderungen
    • Sicherungsübereignungen
    • Restschuldversicherung (Restkreditversicherung)